Hanfrieds ringen Steelers nieder

Hanfrieds ringen Steelers nieder

Die INJOY Hanfrieds Jena trafen an diesem Sonntag gegen den hoch gehandelten Aufsteiger, die Saarland Steelers. Nach zuvor 2 Heimsiegen ohne einen gegnerischen Touchdown zu zulassen, wollte man diese Serie weiter ausbauen.

Jedoch war allen Beteiligten klar, dass man dieses Wochenende einen deutlich stärker einzuschätzenden Gegner im heimischen Sportpark Lobeda-West zu Gast hatte.

Zunächst begann die Partie sehr zerfahren. Nach Kickoff der Steelers konnten zunächst die Beiden Verteidigungsreihen die jeweilige Offense stoppen und früh wurde klar, dass dieses Spiel hart umkämpft werden wird. Doch zunächst kamen die Steelers besser ins Spiel. Mit einem Touchdown und einer erfolgreichen Two-Point-Conversion gingen sie recht früh mit 0:8 in Führung. Doch die Hanfrieds fanden darauf eine Antwort, mit dem ersten Touchdown überhaupt von Runningback Axel Kunz (#15). Es war gleichzeitig der erste Lauf-Touchdown der Hanfrieds in dieser Saison. Mit einem verwerteten PAT durch Kicker Mario Görsch (#12) stand es nun also 7:8 für die Steelers. Diese ließen jedoch nicht lange auf sich warten und erzielten, durch einen Stellungsfehler in der Jenaer Defense, einen Pass-Touchdown aus der eigenen Hälfte heraus. Der PAT wurde vergeben. Kurz vor der Pause gelang den Jenaern noch ein Safety, wodurch es mit einem 9:14 für die Saarländer in die Pause ging.

Nach der Halbzeit kamen die Hanfrieds besser aus der Pause und Runningback Axel Kunz erlief seinen zweiten Touchdown für die Saalestädter. Nach einer missglückten Two-Point-Conversion stand es nun also 15:14 für die Jenaer. Die Gäste wirkten nun etwas müde. Die Runs wurden nun besser gestoppt, wobei das ein oder andere Fumble herauskam und auch die Pässe wurden ein um das andere Mal abgefangen. Somit gelang den Hanfrieds mit Quarterback Marcel Schmidt (#1) ein weiterer Touchdown. Der PAT wurde von Kicker Mario Görsch souverän zum 22:14 verwandelt. Der anschließende Kickoff wurde von den Saarländern bis in die Jenaer Endzone getragen. Auf Grund einer Strafe wurde der Touchdown jedoch nicht gegeben und es kam die Steelers Offense tief in der eigenen Hälfte aufs Feld. Diese machte nun starken Druck auf die Jenaer Defense, welche aber mit einer Interception und einem ein ums andere Turnover on Downs den dritten Jenaer Sieg im vierten Saisonspiel sicherte.

Auf Grund der sichtbaren Defizite in allen Spielteilen der Hanfrieds, waren diese jedoch nicht ganz zufrieden nach dem Spiel und den etwas glücklichen Ausgang. Aber wie heißt es so schön, ein Sieg ist ein Sieg und dieser war gegen ein starkes Team hart erkämpft. Da sich die Steelers in entscheidenden Momenten mehr Fehler leisteten, ging der Ausgang des Spiels allerdings in Ordnung und war auch verdient.

Nach einem freien Wochenende geht es für die Hanfrieds am 02. Juni weiter mit dem zweiten Auswärtsspiel bei den Erfurt Indigos. Auf Grund der recht kurzen fahrt hoffen die Hanfrieds, wie letztes Jahr, wieder auf einige Fans, die mit nach Erfurt fahren und das Team lautstark unterstützen.